Die Nutzung von Solarenergie ist eine der besten Möglichkeiten, um unabhängiger von steigenden Strompreisen und fossilen Energieträgern zu werden. Ein entscheidender Faktor dabei ist der Autarkiegrad. Doch was bedeutet das genau und wie kann man ihn bestimmen? In diesem Beitrag erklären wir, wie Sie den Autarkiegrad PV berechnen, was das genau ist und welche Faktoren ihn beeinflussen.
Der Autarkiegrad gibt an, wie viel des eigenen Stromverbrauchs durch die eigene Photovoltaikanlage gedeckt wird. Daher bedeutet ein hoher Wert eine große Unabhängigkeit vom Stromnetz. Zudem wird der Autarkiegrad in Prozent angegeben und zeigt, welchen Anteil des selbst erzeugten Stroms man direkt nutzen kann.
Die Berechnung des Autarkiegrades erfolgt mit folgender Formel:
Erklärung der Begriffe:
Ein Beispiel: Wird in einem Haushalt jährlich 4.500 kWh Strom verbraucht und davon 2.500 kWh durch die PV-Anlage selbst gedeckt, ergibt sich folgender Autarkiegrad:
Der Haushalt ist also zu 55,6 % autark.
Der Autarkiegrad ist von mehreren Faktoren abhängig. Die wichtigsten sind:
Je größer die installierte PV-Anlage, desto mehr Strom erzeugt sie logischerweise auch. Eine zu kleine Anlage deckt oft nur einen geringen Teil des Verbrauchs, während eine überdimensionierte Anlage mehr produziert, als Sie direkt nutzen können.
Der Autarkiegrad ist umso höher, desto mehr des erzeugten Solarstroms Sie direkt nutzen. Dies kann durch intelligente Steuerung von Geräten oder Batteriespeicher erhöht werden.
Ein Stromspeicher erhöht den Autarkiegrad erheblich. Denn er speichert den überschüssigen Solarstrom und Sie können diesen zu einem späteren Zeitpunkt verwenden, anstatt ihn ins Netz einzuspeisen.
Haushalte, die ihren Stromverbrauch an die Sonnenstunden anpassen (z. B. durch den Betrieb von Waschmaschinen oder Geschirrspülern tagsüber), können den Autarkiegrad erhöhen.
Im Sommer erzeugen PV-Anlagen mehr Strom als im Winter. Doch ein hoher Autarkiegrad im Sommer bedeutet nicht automatisch eine hohe Unabhängigkeit über das ganze Jahr.
Falls Ihr Autarkiegrad niedriger als gewünscht ist, können Sie zunächst folgende Maßnahmen ergreifen:
Falls möglich, installieren Sie eine größere PV-Anlage, um mehr Strom zu produzieren.
Ein Batteriespeicher hilft, den tagsüber erzeugten Strom auch abends und nachts zu nutzen.
Geräte gezielt in den Sonnenstunden betreiben, um mehr direkt zu verbrauchen.
Moderne Elektrogeräte mit geringem Energieverbrauch tragen zur Senkung des Gesamtstrombedarfs bei.
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Der Autarkiegrad ist eine wichtige Kennzahl für Haushalte mit einer Photovoltaikanlage. Denn ist er hoch, bedeutet dies für Sie weniger Abhängigkeit vom Stromnetz und niedrigere Energiekosten. Durch eine kluge Planung, einen Stromspeicher und ein angepasstes Verbrauchsverhalten können Sie die Unabhängigkeit vom Netz erheblich steigern.
Wenn Sie eine PV-Anlage planen oder bereits besitzen, lohnt es sich, den eigenen Autarkiegrad zu berechnen und zu optimieren.
Ein guter Autarkiegrad liegt zwischen 50 % und 80 %. Zudem kann man mit einem Stromspeicher oft Werte über 70 % erreichen.
Theoretisch ja, aber in der Praxis schwierig. Und vor allem im Winter benötigt man oft zusätzlichen Netzstrom.
Die Preise variieren, aber ein Batteriespeicher kostet je nach Kapazität zwischen 5.000 und 15.000 Euro.
Ja, aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Denn ohne Speicher nutzt man den überschüssigen Strom ineffizient.
Geräte mit hohem Stromverbrauch wie Waschmaschinen, Geschirrspüler und Elektroautos sollten Sie bevorzugt tagsüber benutzen.
Nutzen Sie die Formel: (Eigenverbrauch / Gesamtstromverbrauch) x 100. Zudem kann ein Smart Meter bei der genauen Messung helfen.